Karsten Troyke & Sinti Swing Berlin – Yidl mitn Fidl, Sinto mitn Bass

Karsten Troyke & Sinti Swing Berlin – Yidl mitn Fidl, Sinto mitn Bass

time 20:00

31. Mai 2018

Yiddish & Sinti Swing mit Karsten Troyke und dem legendären Quintett SINTI SWING BERLIN:

Die besondere Kombination von Yiddischen Songs und Sinti Jazz

„Troyke begeistert sein Publikum, ganz gleich, ob er allein mit Gitarre auftritt, begleitet vom Pianisten Götz Lindenberg, ob er mit dem russischen Trio Scho auftritt. Der Kerl hat Charme, vor allem aber eine wunderbare Stimme: mal tiefdunkel wie schwarzer Samt, mal rauchig wie eine Kneipe nach Mitternacht, mal zärtlich wie ein Sommerwind, dann wieder voller Lebenslust und Lebenskraft.

Ganz in Schwarz, Seidenhemd und Jeans, steht Karsten Troyke auf der Bühne und singt die alten jiddischen Lieder von Kindheit und Frieden und Liebe und Tod. Guckt unterm schwarzen Hut verschmitzt, verzweifelt oder verwegen. Und die Zuhörer gehen mit, folgen begeistert seiner Aufforderung, den Refrain von „Tumbalalaika“ zu singen – die über tausend im voll besetzten Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie“

Berliner Zeitung, Brigitte Biermann

Sinti Swing Berlin wurde 1985 in Ostberlin von den Brüdern Alfred, Fredi und Wilfried Ansin zusammen mit dem Schwager Hans Lauenberger gegründet. Die vier Musiker sind Sinti, d. h. deutsche „Zigeuner“ mit ihrer eigenen Sprache und Musiktradition – dem Sinti Swing.

Der Ursprung dieser Musik liegt im Pariser Jazzclub Hot Club de France. Hier lieferten sich Ende der dreißiger Jahre, begleitet von Rhythmusgitarren und Bass, der Gitarrist Django Reinhardt und der Jazzgeiger Stefan Grappelli virtuose musikalische Duelle, ein Feuerwerk an Spontaneität und Spielfreude. Im Niedergangsjahrzehnt der DDR stand die lebendige Musik von Sinti-Swing-Berlin für etwas, das trotz der Isolation durch die Berliner Mauer gesund und international geblieben und einfach nicht unterzukriegen war.

Hans Lauenberger, lange Zeit einer der Sologitarristen der Band, hat inzwischen die Gitarre an seinen Sohn Janko weitergereicht, der das Feeling einer neuen Generation in die Gruppe hineinträgt. Von Beginn an dabei ist der Geiger Bernd Huber. Wie zu Zeiten des Hot Club de France spielen die Musiker auf akustischen Instrumenten. Der Hauch von französischer Musette sowie der leicht wienerische Einschlag, der ab und an durchklingt, verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme.

Einlass: 20.00 Uhr
Beginn:  21.00 Uhr

Preis normal 22,00 EUR, erm. 18,00 EUR