Hannes Zerbe Jazz Orchester // seven large ensembles

Hannes Zerbe Jazz Orchester // seven large ensembles

Hannes Zerbe
time 20:00

28. September 2017

Der Komponist und Pianist Hannes Zerbe, geboren 1941, versammelt seit 2011 einige der umtriebigsten Berliner Improvisator_innen, um seine Stücke in orchestralen Dimensionen erstrahlen zu lassen. Von seinem sprudelnden Ideenreichtum und seinem unnachahmlichen Elan lassen sich die Musiker_innen immer wieder freudig anstecken. Nach der „Eisleriana“, einer Suite zu Ehren Hanns Eislers, stieß Hannes Zerbe auf die Nachdichtung von Goethes Erlkönig, welche der englische Dichter Walter Scott 1797 verfasste. Zerbe verwendet diese Fassung für den Gesang des Bassbaritons Tobias Hagge und verwebt Motive aus der bekannten Vertonung von Franz Schubert in sein Arrangement. Ebenso frei, wie sich die Musiker_innen im Verlauf von kompositorischen Strukturen lösen können, improvisiert auch der Sänger mit Worten und Lauten. Zerbes Erlkönig ist eine Neuschöpfung, die das Zeug zum Jazzklassiker europäischen Formats hat.

Jürgen Kupke (clarinet)
Silke Eberhard (alto sax, clarinet)
Nico Lohmann (alto sax, flute)
Alexander Beierbach (baritone sax)
Dirk Engelhardt ( tenor-, sopran sax)
Gebhard Ullmann (bass-clarinet, flute)
Nikolaus Neuser (trumpet)
Damir Bacikin (trumpet)
Christian Magnusson (trombone)
Stefan Most (frenchhorn)
Florian Juncker (trombone)
Jörg Huke (trombone)
Benjamin König (tuba)
Jörg Schippa (guitar)
Horst Nonnenmacher (bass)

Die Konzertreihe “Seven Large Ensembles” präsentiert sieben Großformationen aus Berlin, die sich gelöst haben von traditionellen Big-Band-Schemata und mit individuellen Kombinationen der Instrumente ihren eigenen Klangfarbenreichtum vertonen und somit die geballte Vielfalt experimentierfreudiger Musik für vielköpfige Besetzungen, von August bis Oktober auf die Bühne holt.

Einlass 20:00Uhr
Beginn 21:00Uhr

Tickets: 17,00€/ erm. 14,00€
Weitere Informationen und Tickets unter:
www.seven-large-ensembles.de sowie direkt bei Eventbrite

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie des Medienpartners taz.die tageszeitung